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Urlaub mit Hund!

01.06.2017 15:04

Braucht der Hund einen Pass im Urlaub?

Ja, für manche Länder braucht auch das Haustier einen Pass, den so genannten EU-Heimtierausweis.
Dieser beinhaltet Angaben zum Tier, dem Besitzer und nötigen Impfungen.
So muss das Haustier mit dem Pass (und einem Mikrochip mit Kennungsnummer) eindeutig identifizierbar sein und eine tierärztliche Bescheinigung zu gültigen Impfungen, vor allem einer gültigen Tollwut Impfung, muss eingetragen sein.
Der Pass ist ein Haustierleben lang gültig, nur die Gültigkeit der Tollwutimpfungen muss regelmäßig aktualisiert werden.
Den EU-Heimtierausweis erhält man bei seinem Tierarzt.

In macnhen Ländern reicht der EU-Heimtierausweis allein nicht aus um mit Hund in das Land einzureisen. (z.B. Malta, Irland, Großbritannien, Schweden)
Hier muss man zusätzlich noch den Impfschutz vor Zecken und Bandwurm für sein Haustier nachweisen und einen zusätzlichen Tollwut-Nachweis (Blutuntersuchung auf Antikörper) erbringen.
Wer den EU-Heimtierausweis und die ggf. nötigen Zusatznachweise über Impfungen nicht erbringt und im Urlaubsland mit Hund oder anderen Haustieren erwischt wird, der muss damit rechnen, dass das Tier unter Quarantäne im Land behalten wird.
Zusätzlich kommt ein Bußgeld auf den Besitzer zu.


Welche Impfungen muss der Hund vor der Reise bekommen?

Prinzipiell sollte man den Hund gegen Tollwut, Zecken (Borreliose) und Bandwürmer impfen lassen, egal ob es in den Urlaub geht oder nicht.
In den meisten europäischen und außereuropäischen Ländern grassieren außerdem andere Krankheiten sehr häufig, die für den Hund gefährlich werden können, z.B. Parvovirose, Leptospirose, Staupe oder Hepatitis contagiosa canis (HCC).
Alle Impfungen sind für den Vierbeiner sinnvoll und sollten vom Tierarzt durchgeführt werden.


Wie wird der Hund während der Reise transportiert?

  • Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte den Kofferraum für den Hund reservieren und sich fürs Gepäck eine Dachbox zulegen. Ein Netz oder Gitter trennt den Hundeplatz im Kofferraum vom Fahrgastraum ab, denn eine Mitfahrt des Hundes auf dem Schoss oder Rücksitz ist verboten. Ein Kauknochen, ein Spielzeug und lange Pausen sollte man bei der Fahrt mit dem Hund einplanen.
  • Im Zug sollte man mit dem Hund nicht über lange Strecken verreisen, denn es gibt keine Gassi-Möglichkeit und es sind viele Fahrgäste (mitunter andere Hunde) unterwegs,  die das Reisen mit Hund erschweren können.
  • Im Flugzeug sollte man sich an die Gepäckbestimmungen der jeweiligen Airline halten. Auf den meisten Verbindungen dürfen Hunde, meist gegen Aufpreis, in bestimmten, dafür vorgesehenen Transportkisten im Flugzeug Frachtraum oder in der Kabine mitgenommen werden.(je nach Größe des Hundes)


Wo ist die Einreise des Hundes verboten?

In manchen Ländern ist die Einreise mit Hund, egal ob mit Impfnachweisen, EU-Heimtierausweis oder “gut verpackt” nicht möglich.
Vor allem Kampf-, Wach- oder Schutzhunde dürfen nicht in jedes Land einreisen.
In Frankreich z.B. dürfen Pitbulls, Mastiffs oder Doggen nicht einreisen.
In Dänemark darf man nicht mit Pitbull-Terriers oder Tosas einreisen.
Auch Zuchtbücher und die Versicherung, ein liebes Tier dabei zu haben, helfen da nicht weiter.
Bei American Steffordshire Terriern, Schäferhunden und anderen Kampf-, Wach- und Schutzhunden sollte man stets die Zuchtpapiere dabei haben, weil der Hund sonst mancherorts, wie z.B. in den Niederlanden, beschlagnahmt werden kann.
Erkundige dich vor dem Urlaub genau, ob dein Hund ins gewählte Urlaubsland einreisen darf!


Und damit Sie nichts vergessen finden Sie hier noch eine Checkliste was sie alles dabei haben sollten.


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